Was ist eigentlich ein Social Business?

  • By: cre8th
  • 14. November 2017
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[vc_row type=“in_container“ full_screen_row_position=“middle“ scene_position=“center“ text_color=“dark“ text_align=“left“ overlay_strength=“0.3″][vc_column column_padding=“no-extra-padding“ column_padding_position=“all“ background_color_opacity=“1″ background_hover_color_opacity=“1″ column_shadow=“none“ width=“1/1″ tablet_text_alignment=“default“ phone_text_alignment=“default“ column_border_width=“none“ column_border_style=“solid“][vc_column_text]Der Begriff „Social Business“ geht auf Muhammad Yunus zurück. Er war einer der Begründer des Mikrofinanz-Gedankens und bekam 2006 den Friedensnobelpreis.

Sozialunternehmen weltweit

Seit einigen Jahren gibt es auch in Deutschland einen deutlich spürbaren Trend zu sozialgerechtem Unternehmertum, den man als Gegentrend zu immer extremeren Renditen, Bankenpoker und Globalisierung verstehen kann. Je mehr Menschlichkeit, Verständnis und Mitgefühl wegrationalisiert werden, desto mehr Menschen beginnen das bisherige kapitalistische System zu hinterfragen und nach einer Beruf(ung) zu suchen, die ihnen mehr verspricht als eine lukrative Beschäftigung: Ein gutes Gefühl. In anderen westlichen Ländern gibt es bereits deutlich mehr Social Businesses, was vor allem daran liegt, dass in Deutschland der Sozialstaat vieles von dem übernommen hat, was in Amerika (und mittlerweile auch Großbritannien) von Sozialunternehmen geleistet werden muss. Dort investieren große klassische Start-Up Inkubatoren inzwischen auch regelmäßig in Social Businesses und ermöglichen ihnen somit, schneller wachsen und somit im Wettbewerb mit „normalen“ Unternehmen bestehen zu können.

Förderung und Politik

Auch die deutsche Politik hat inzwischen begriffen, dass das Gründen von Sozialunternehmen unterstützenswert ist: So verabschiedete die Bundesregierung im Herbst 2010 im Rahmen der Nationalen Engagementstrategie die Förderung des sozialen Unternehmertums . (Mehr darüber bei Ashoka – Heimat der Changemakers) Seit dem Januar 2012 gibt es vom Bundesfamilienministerium und der KfW Bankengruppe ein Finanzierungsprogramm speziell für Social Entrepreneurship. 2014 starteten Waldemar Zeiler und Philip Siefer in Berlin das Entrepreneur’s Pledge – Die Unterzeichner versprechen, mindestens ein soziales und nachhaltiges Unternehmen zu gründen und die Gewinne dieses Unternehmens zur Hälfte zu reinvestieren. Das Projekt soll mehr Aufmerksamkeit für soziale Aspekte und Fairness im Business erzeugen – aber auch innovative skalierbare Unternehmen hervorbringen. In der Schweiz bietet die Social Entrepreneurship Initiative & Foundation (seif) seit 2011 Seminare und Programme zur Professionalisierung an – speziell zugeschnitten auf soziale Unternehmer. Diese erhalten hier zur Förderung unter anderem Mentoring, Kontakt zu Finanzierungsquellen und die Möglichkeit an dem Businessplan-Wettbewerb seif Awards teilzunehmen. In den nächsten Tagen stellen wir euch einige soziale Unternehmen vor, die es in Deutschland bereits gibt und die als Vorreiter diese Art des Unternehmertums in Deutschland vorangebracht haben.

Im dritten Teil widmen wir uns dann explizit unserer Idee. Was macht cre8th zu einem Social Business?

Bis bald![/vc_column_text][divider line_type=“No Line“ custom_height=“30″][vc_column_text]

Fotos: Nela
Illustrationen: Tanja Andersen

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